Nachhaltige Textilbeschaffung

So wird Ihre Wäscheversorgung klimafreundlicher

Wer Nach­haltigkeit ernst nimmt, sollte auch bei Pflege­textilien genauer hin­schauen. Denn Bett­wäsche, Hand­tücher und Flach­wäsche sind täglich im Ein­satz und haben durch Her­stellung, Nutzung und Aufbereitung einen spürbaren Ein­fluss auf Ihren CO₂-Fußabdruck. Hier zeigen wir Ihnen, wie nachhaltige Textil­beschaffung gelingt und welche Schritte besonders wirksam sind.

Was bedeutet nachhaltige Textilbeschaffung?

Nachhaltige Textilbeschaffung berück­sichtigt ökologische, soziale und wirt­schaftliche Faktoren – von der Faser bis zur Wieder­beschaffung. Ent­schei­dungen rund um Material, Qualität, Liefer­kette und Nutzungsdauer beeinflussen sowohl die Umwelt­bilanz als auch Ihre Kosten. Viele Betreiber entwickeln aktuell Strat­egien zur Klimaneutralität. Dafür müssen nicht nur die Emissionen während der Nutzung betrachtet werden, sondern auch die CO₂-Werte, die bereits bei der Her­stellung entstehen. Unser mittel­fristiges Ziel ist es alle Produkte mit dem Mindest­standard MADE IN GREEN anbieten zu können, obwohl Siegel und Zerti­fi­zie­rungen zurzeit nicht alle Maß­nahmen in der Nach­haltig­keit belegen können. Genau deshalb erfahren Sie hier mehr über die Nachhaltigkeit unserer Bett­wäsche und Textil­produkte.

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Und das Wichtigste dabei: Sie müssen keine Expertise für nachhaltige Textilen besitzen – das ist unser Job, sprechen Sie uns an!

Langlebigkeit

Der wirkungsvollste Faktor

Das klimafreundlichste Textil ist das, das nicht neu produziert werden muss. Deswegen spielt die Lebensdauer eine zen­trale Rolle bei der Nachhaltig­keit. Folglich sind hoch­wertige Pflege­heim-Textilien: ro­buster, industrie­wäsche­tauglich, koch­fest und behalten ihre Eigen­schaften deutlich länger. Ein Billig­kauf wird schnell zum Doppel­kauf und damit zum CO₂-Treiber.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt Ihnen das Referenzbeispiel des AWO Bezirksverbandes Rheinland, das im Rahmen des Projekts „Klimafreundlich pflegen“ vom AWO Bundesverband veröffentlicht wurde.

weniger Ersatzkäufe

weniger CO₂-Emissionen

langfristig geringere Kosten

Ihr textiler CO2-Fußabdruck

Der oft unterschätzte Hebel​

Der CO₂-Ausstoß eines Textils entsteht größtenteils vor seinem ersten Einsatz: durch Anbau, Spinnerei, Weberei, Ver­ede­lung und Transport. Bei einer Bettwäsche-Garnitur können demzufolge über 22 kg CO₂e entstehen. Hochgerechnet auf eine ge­samte Ein­richtung kommen schnell zigtausend Kilogramm CO₂e zusammen.

Besonders relevant ist der sogenannte Scope 3 – also alles, was vor Ihrer Nut­zung passiert. Er macht rund 88 % der Emis­sionen aus und ist damit der größte Stell­hebel für echte Einsparungen.

Daraus folgt: Wer nach­haltig beschaffen möchte, sollte vor allem auf Materialien, Qualität und Nut­zungs­dauer achten. Ab 2025 gilt übrigens die Pflicht zur Nach­haltig­keits­bericht­erstattung nach CSRD für Unternehmen mit mehr als 250 Be­schäf­tigten. Für die damit verbundene Wesent­lich­keitsanalyse ist es wichtig, die Emittenten der von Ihnen genutzten Produkte zu kennen.

Nachhaltigkeit bei Curabelle - Nachhaltige Textilien

Quelle: Berechnung am Beispiel einer curabelle Bettwäsche Garnitur „Allegro“ in Farbe 741 „salmon“ (Mischgewebe 70% Baumwolle / 30% Polyester, Bettbezug 140×200, Kissenbezuge 40×40, Kissenbezug 80×80), externe Konfektion, exkl. Sicherheitszuschlag, Basis 2024

Jetzt CO₂-Bilanz anfordern

Fordern Sie hier den beispielhaften CO2 Fußabdruck unserer Bettwäschegarnitur Allegro an.

Wissen, wo es herkommt

Bei uns gibt es transparente Lieferketten schon so lang, wie es curabelle® gibt. Deshalb nennen wir unsere Lie­feranten mit Namen. Das bedeutet für Sie folglich viel mehr, als nur eine ver­läss­liche Nach­beschaffung und Transparenz. Durch diesen direkten Dialog können Sie gemeinsam mit uns auch auf die vorgelagerten Wert­schöpfungs­schritte und die damit ver­bun­denen ökologischen und sozialen Standards Einfluß nehmen.

Produktion Rohstoffe

Baumwolle, Polyester, Grundchemikalien…

Produktion Gewebe

Spinnen & Weben

Produktion Chemikalien

Farb- und Hilfsstoffe

Textil­veredelung

Bleichen, Färben, Ausrüsten

Konfektion

Nähen, Anbringen von Accessoires…

Handel
Vertrieb

Baumwolle, Polyester, Grundchemikalien…

Gebrauch

Nutzen, Waschen, Pflegen

Entsorgung Recycling

Energieverwertung, Verarbeitung als Dämmstoff

Billigkauf gleich Doppelkauf

Ein Billigkauf wird schnell zum Doppel­kauf. Wenn Sie dagegen auf hochwertige, langlebige Textilien setzen, treffen Sie eine nach­hal­tigere und lang­fristig gün­stigere Ent­scheidung.

Die Lebensdauer eines Textils be­ginnt bei der Faser und setzt sich über Garn, Gewebe und Aus­rüstung fort. Jedes dieser Ele­mente beein­flusst die Halt­bar­keit und damit auch die Um­welt­bilanz.

Hoch­wertige Mate­rialien sorgen dafür, dass Ihre Tex­tilien: länger im Einsatz bleiben, seltener ent­sorgt werden müssen, die hy­gie­nischen An­for­derungen zuver­lässig erfüllen. Somit wird der Zusam­menhang klar: Qualität = Nachhaltigkeit + Wirtschaftlichkeit.

Labortests zur Strapazierfähigkeit unserer Bettwäsche

Fazit: Nachhaltigkeit ist planbar

Mit der richtigen Strategie und langlebigen Textilien senken Sie Emissionen, sparen Kosten und sichern stabile Lieferketten. curabelle® unterstützt Sie dabei – Schritt für Schritt, transparent und praxisnah.

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